Mein Musikerleben in Bildern. Einst, früher, letztens, heute.
Die Rolling Stones, so las ich einmal, sind die meistfotografierten Musiker der Welt. Und weil ich nicht Mitglied der Rolling Stones bin, bin ich doch wenigstens froh, dass sich in meinem Fotoalbum über die Jahre peu à peu doch eine kleine, feine Sammlung an Schnappschüssen von mir in Aktion angesammelt hat.
Wo ich da so immer bin? Manchmal hier, manchmal dort:
Klein Achim mit seiner allerersten Gitarre. Da lerne ich gerade Lieder von den Beatles, vor mir das Beatles-Songbuch, neben mir der SABA-Kassettenrekorder zum Aufnehmen.
Das ist ein Phänomen, das ich in meinem Berufsleben als PR-Manager und Pressefotograf allzu oft beobachtet habe: Da sind 10 Leute auf dem Foto, alle sehen klasse aus, nur eine(r) sieht scheiße aus. Wer das ist? Das bist immer du selber. Mir geht es manchmal, aber zum Glück nicht immer so. Ja, ich hadere mit meinem Doppelkinn, mit ein paar Kilo zu viel, die ich inzwischen, in meinem Alter, mit mir rumschleppe, ganz zu schweigen von den schütteren Haaren. Bisweilen fühle ich mich aber auch durchaus gut getroffen und mag mich sogar auf manchen Bildern gerne sehen. Schlussendlich weiß ich aber nicht, ob ich wirklich fotogen bin.
Bei den Proben für den 31. Rock & Pop Preis 2013 in Ludwigshafen
Meine Nichte hat mal in Bonn in einer Kneipe namens Waschsalon gejobbt. Eines Tages fragte sie mich: "WiIllst du nicht mal bei uns auftreten?!" Gefragt, getan.
Auftritt beim Rock & Pop Preis 2013 in Ludwigshafen: keine leichte Show im Pfalzbau. 3 mal Feueralarm, 3 mal 2.000 Zuschauer evakuiert. Mit den Jungs von ZÜNDBUS habe ich den widrigen Umständen getrotzt.
Da hat mein Kumpel Helge Theisen den Auslöser gedrückt. Ich spiel' sie eher selten, meine 12-saitige. Aber wenn, dann gerne.
Mein Bruder hatte mal ein Haus in Le Tréport in der Normandie. Ich hab da in den 90-ern ein Lied drüber geschrieben. Jahre später sind wir dorthin zum Fotoshooting gefahren, weil ich das Lied ganz neu aufgenommen hatte. Das Haus gab's da aber schon lange nicht mehr.
Mann vor Rolltor. Mit Gitarre.
Nein, ich bete nicht oft bei den Proben.
Im Proberaum in Oberhausen mit den FRESSNAPF ALLSTARS
YEAH! IN DÜSSELDORF - Deine Stadt? Dein Lied!
Fotoshooting im Studio meines absoluten Lieblingsfotografen Nummer 1: Thomas Lammertz
Live on Stage in Krefeld
Straßenfest im Lorettoviertel zu Düsseldorf, ich im Schaufenster vom MODLORD. Schade, den Klamottenladen gibt's leider gar nicht mehr.
Gelb bedeutet Leuchten und Helligkeit und vermittelt Freude ... hier im Proberaum im alten Schlachthof an der Rather Straße in Düsseldorf.
Mit meiner Band DIE VÖGEL in der Aula des Gymnasiums Haan
Mit meiner Band SERIES II im Haaner Jugendhaus Alleestraße
Bei den Aufnahmen zu IN DÜSSELDORF im Home Recording Studio von Michael Rinus
Das NiederrheinTheater feiert in Brüggen alljährlich seine legendären Theaterpartys - da bin ich immer automatisch gebucht!
In der Auberge de la Marine in Le Crotoy in der Picardie, Frankreich
Auftritt im Düsseldorfer Volksgarten für PULSE OF EUROPE, deren Ziel es ist, den europäischen Gedanken wieder sichtbar und hörbar zu machen. Auf dem LKW hab ich Sänger in Ketten von Udo Jürgens gespielt.
Im Proberaum am Gatherweg in Düsseldorf
Das letzte Wochenende im August 2017: Der Berliner Videoregisseur Dirk Faehling trifft in Düsseldorf ein, im Gepäck einen Koffer voll mit Kameras, Objektiven, Stativen und Filtern.
IN DÜSSELDORF ist eine Art Lebenswerk von mir. Jahrelang ging ich mit dem Gedanken, schwanger, ein Lied über Düsseldorf zu schreiben. Als es das Lied dann gab, gab's lange keinen Text. Als es den Text dann gab, dauerte die Musikproduktion im Home Studio von Michale Rinus sage und schreibe drei Jahre.
Der Videodreh mit Dirk Faehling sollte nicht minder herausfordernd sein: Bis ein Termin stand, vergingen Monate. Aber am Ende hieß es: Ende gut, alles gut. Was Dirk mit Kamera und Schnitt erschaffen hat, ist beste Ware, erste Sahne, visuelles Lendenstück. Danke, danke, danke Dirk - du bist der Beste! > zu meinen Videos
Ich hatte den Videoregisseur Andreas Wiechert auf der Arbeit kennengelernt. Er machte Werbefilme, seine Arbeiten gefielen mir. Eines Tages fragte ich ihn: "Andreas, hast du Lust, mit mir ein Musikvideo zu drehen?!"
Hatte er. Und so setzten wir uns zusammen an das Skript meines Songs
Ich Wünscht Du Wärst Hier. Drehort war dann die megageile Wohnung seiner Schwester in der Nähe von Aachen. Die Story: Da ist eine Frau, die ist da und im nächsten Moment wieder weg. Wie ein Geist, der kaum im Bild, auch schon wieder verschwindet.
Für die Rolle der auf- und abtauchenden Schönheit konnte ich Verena Bill vom NiederrheinTheater gewinnen. Weitere Locations des Streifens: das ehemalige Munitionsdepot in Brüggen-Bracht und mein damaliger Proberaum im Schlachthof Düsseldorf. > zu meinen Videos
Mit dem
NiederrheinTheater
bin ich zuletzt regelmäßig und gerne durch Seniorenheime in Nettetal und Umgebung getourt. Unsere Idee dabei: Wir bringen Schauspiel und Musik - und damit Abwechslung, Unterhaltung und ein bisschen Freude - zu den älteren Menschen in den Pflegeeinrichtungen. Auf dem Spielplan standen bis dato
Die fromme Helene von Wilhelm Busch und
Der Struwwelpeter von Heinrich Hoffmann. Ich unterstütze die Schauspieler dabei mit einem Potpourri aus Volksliedern, die jedermann kennt und jedermann mitsingen kann.
> zum Blogbeitrag
zur Website induesseldorf-daslied.de
© Achim Schütz 2022 -
Alle Rechte vorbehalten